Puma meldet größten Verlust in der Unternehmensgeschichte

Während Adidas gerade richtig Kohle macht, hat Puma den größten Verlust in seiner fast 80-jährigen Geschichte eingefahren und für 2025 ein Netto-Defizit von 643,6 Millionen Euro gemeldet. Im Jahr davor hatte die deutsche Sportbekleidungsmarke noch einen Gewinn von 280,7 Millionen Euro gemacht.

Puma verliert 643 Millionen Euro im Jahr 2025

Der Umsatz ging um 13,1 % auf knapp 7,3 Milliarden Euro zurück. CEO Arthur Hoeld bezeichnete 2025 als „Reset-Jahr” und bestätigte, dass für 2026 weitere Verluste erwartet werden, wobei für 2027 eine Rückkehr zum Wachstum angestrebt wird.

Chinesische Marke Anta will 29 % der Anteile an Puma übernehmen

Puma hatte mit Überbeständen und hohen Rabatten zu kämpfen, da Einzelhändler Produkte zu stark reduzierten Preisen verkauften. Das Unternehmen hat ein Restrukturierungsprogramm gestartet, das die Reduzierung des Produktvolumens, die Konzentration auf Kernsportkategorien, den Ausbau des Direktvertriebs an Verbraucher und die Schließung unrentabler Geschäfte umfasst. Restbestände werden über Factory Outlets und ausgewählte Partner verkauft, eine Vernichtung der Waren ist nicht geplant.

Der Betriebsgewinn von Adidas stieg um 54 % auf 2,06 Milliarden Euro

Unterdessen übertraf Adidas seine eigenen Prognosen für 2025 und meldete einen Rekordumsatz und einen starken Anstieg des Betriebsgewinns – der Betriebsgewinn stieg um 54 % auf 2,06 Milliarden Euro.

Im globalen Sportbekleidungsranking ist Puma kürzlich hinter Konkurrenten wie Skechers und Anta Sports zurückgefallen. Das langfristige Ziel bleibt, sich wieder als weltweit drittgrößte Sportmarke hinter Nike und Adidas zu etablieren.

Kann der Restrukturierungsplan von Puma die Position der Marke unter den drei weltweit führenden Marken wiederherstellen, oder wird der Wettbewerbsdruck weiter zunehmen? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren mit.

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