Bei genauerer Betrachtung der neu erschienenen authentischen Nationaltrikots von Adidas 2026 fällt ein verstecktes Detail auf, das der Marke möglicherweise Ärger mit den strengen Ausrüstungsvorschriften der FIFA einbringen könnte.
Adidas 2026 Authentic: Stoff mit Drei-Streifen-Muster als Eigenschaft
Das maßgeschneiderte, atmungsaktive Jacquard-Gewebe, das für die authentischen Versionen von Trikots wie denen Argentiniens und Deutschlands verwendet wird, besteht tatsächlich aus einem sich wiederholenden „Drei-Streifen“-Motiv. Teile der physischen Textur des Stoffes bestehen aus kleinen, diagonalen Blöcken aus drei Linien, wodurch das berühmteste Markenzeichen der deutschen Marke direkt in die eigentliche Grundgerüst des Trikots integriert wird.
Diese clevere Designentscheidung könnte nach den Ausrüstungsbestimmungen der FIFA als regelwidrig gelten. Der Weltverband hat strenge Vorschriften bezüglich der „Herstellerkennzeichnung“, die die Anzahl, Größe und Platzierung von Markenlogos und Markenzeichen auf der Spielkleidung stark einschränken. In der Vergangenheit hat die FIFA Marken verboten, ihre erkennbaren Logos oder markenrechtlich geschützten Muster als durchgehendes Stoffdesign zu verwenden, um diese Branding-Beschränkungen zu umgehen.
Tatsächlich ist Artikel 10.3.5 der FIFA-Ausrüstungsbestimmungen hier sehr eindeutig.
Ein dekoratives Element darf NICHT als Markenzeichen fungieren oder irgendetwas enthalten, das den visuellen Eindruck einer Herstellerkennzeichnung oder einer Sponsorenwerbung vermittelt...
Dennoch scheint es unwahrscheinlich, dass die FIFA dies verbieten wird, auch wenn sie es eigentlich tun müsste. Bei den Play-off-Spielen zur Weltmeisterschaft 2026 war es erlaubt, und das Thema war aufgrund der geringen Größe überhaupt nicht auffällig.
Außerdem verursacht das Muster einige unangenehme Probleme mit Trikots, die sich aus der Ausrüstung lösen.
Findest du, dass die FIFA den neuen Adidas-Authentic-Stoff verbieten sollte? Lass es uns in den Kommentaren wissen.